Montag, 15. Oktober 2018

"Ich im Internet": Kurse zum souveränen Umgang mit Smartphone und Tablet


Den souveränen Umgang mit Smartphone und Tablet lernen: Das kann man jetzt in Limburg bei "Ich im Internet".
Gut zwanzig Jahre nach seinem Durchbruch hat das Internet praktisch die gesamte Bevölkerung – über alle Altersgruppen hinweg – erreicht und ist für die Allermeisten zum kaum noch wegzudenkenden Teil des täglichen Lebens geworden. Das ist wahr – und es ist doch auch falsch. Denn „das Internet“ gibt es zwar seit Jahrzehnten, aber die Wege, es zu nutzen, und die Möglichkeiten, die es bietet, sind einem ständigen Wandel unterworfen. Diesen Wandel machen gerade ältere Menschen oftmals – wenn überhaupt – nur zeitverzögert mit.

So nutzen sehr viele, wenn nicht mittlerweile fast alle Senioren wie selbstverständlich SMS sowie E-Mail und recherchieren bzw. kaufen im Internet. So Manche(r) hat jedoch den Schritt in das mobile Internet (noch) nicht mitgemacht und empfindet WhatsApp dementsprechend ebenso als Buch mit sieben Siegeln wie die Bahn- und die Wetter-App oder „KatWarn“.


"Ich im Internet"-Gründerin Anna Hingott

Hier setzt die Geschäftsidee einer Limburger Existenzgründerin, Anna Hingott, an: Sie bietet ihren Kunden für den Einstieg in den „souveränen Umgang mit Smartphone und Tablet“ Kleingruppenseminare an, in denen das mobile Internet von den ersten Schritten bis zur fortgeschrittenen Nutzung gemeinsam erkundet wird. Dazu können die Interessenten zwischen den folgenden Modulen wählen:

  • HILFE BEI DER KAUFENTSCHEIDUNG: Welches Smartphone oder Tablet passt zu mir? 
  • GRUNDFUNKTIONEN: Das Tablet kennen- und bedienen lernen 
  • FORTGESCHRITTENE FUNKTIONEN : Mit dem Tablet souverän und sicher umgehen 
  • IN KONTAKT BLEIBEN MIT DEM TABLET: Mit Freunden und Bekannten über das Internet kommunizieren 
  • MEIN EMAIL-KONTO: E-Mails schreiben und organisieren mit dem Smartphone oder Tablet 
  • APPS: Nützliche Anwendungen für mein Smartphone und Tablet 
  • FOTOS: Aufnehmen, bearbeiten und individuell verwenden 
  • DAS INTERNET verstehen und für sich benutzen 
  • EINKAUFEN IM INTERNET: Sicherer Umgang mit dem Smartphone/Tablet und Online-Bezahlsystemen 
  • SOZIALE NETZWERKE: Die zwischenmenschliche Seite des Internets entdecken

Ein Kurspaket besteht aus zwei Modulen, die frei aus der Liste gewählt werden können, sowie einer individuellen Sprechstunde, in der offene Fragen geklärt werden können. Die Sprech"stunde" kann nach Terminvereinbarung 10 Minuten oder länger dauern und auch mehrmals in Anspruch genommen werden. Am Freitagvormittag steht Anna Hingott grundsätzlich für die Fragen ihrer Kunden zur Verfügung.

Das Ganze kostet 95 Euro und wird wenige Wochen nach dem Start allem Anschein nach sehr gut angenommen. Besonders viel positives Feedback bekommt Hingott für ihre niedrigschwellige Vorgehensweise. Jeder ist willkommen und jede Frage ist willkommen. Kenntnisse im Umgang mit Smartphone und/oder Tablet sind nicht erforderlich – aber nach Abschluss des Kurses ganz sicher vorhanden.

Wichtig: Es gibt auch Geschenkgutscheine - und die wären ja evtl. was für Mama, Papa, Oma oder Opa. Weihnachten naht.

Nähere Informationen sowie Kontaktinfos hier.

Die Kurse in sehr kleinen Gruppen bieten viel Raum für die Beantwortung individueller Fragen.

Freitag, 12. Oktober 2018

Limblog goes Rome

Auch unser Limblog-Rom-Korrespondent hat gestern sein Pilgerpaket erhalten, das das Bistum Limburg für diejenigen zusammengestellt hat, die - ob mit der Pilgergruppe des Bistums oder der der Marienschule - zur Heiligsprechung der Seligen Maria Katharina Kasper in die Ewige Stadt reisen, um am Sonntag den Feierlichen Gottesdienst auf dem Petersplatz mitzufeiern (der live im Internet (z.B. auf K-TV und EWTN), in mehreren Dritten Programmen und sogar im ZDF übertragen wird). Dazu berechtigt die gelbe Karte. Ein kleiner Ausweis ist die Eintrittskarte für die Teilnahme am gemeinsamen Mittagessen der Limburg-Pilger am Montag im Angelicum (der Päpstlichen Universität Heiliger Thomas von Aquin) nach dem Dankgottesdienst mit Bischof Georg Bätzing in der Basilika San Ignazio. Darüber hinaus finden sich im Pilgerpaket u.a. ein Pilgerbuch mit vielen nützlichen Informationen zu Rom, Heiligsprechungen, Liedern, Gebeten und den wichtigsten Übersetzungen vom Deutschen ins Italienische (u.a. "Mi hanno derubato." - "Ich bin bestohlen worden.") sowie die Papp-Kopie eines dreiteiligen Altarbildes (dessen Original sich in der Klosterkirche der von Katharina Kasper gegründeten Gemeinschaft der Armen Dienstmägde Jesu Christi in Dernbach befindet) im DIN-A-5-Format zur privaten Andacht. Gute Reise und eine glückliche Heimkehr!

Diese Einlasskarte berechtigt zum Besuch des Heiligsprechungsgottesdienstes am Sonntag.

Für die private Andacht: Ein Papp-Klapp-Flügelaltar.

Die Pilger sind gut ausgestattet.

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Golfplatz in der Eppenau? Bürgerinitiative sagt Nein

Im Schirlinger Feld wird es keinen Golfplatz geben, weshalb der Golfclub Eschhofen sich auf seinen ursprünglichen Plan besonnen hat, in der Eppenau (beiderseits der B417) eine 9-Loch-Anlage zu errichten.

[Hinweis: Einen Überblick über den letzten Informationsstand zum Golfplatz im Schirlinger Feld finden Sie hier.]

Das Vorhaben ist dort an einem Landwirt gescheitert, der sich nach langen Verhandlungen dagegen entschieden hat, sein Land zur Verfügung zu stellen. Dort wie auch in der Eppenau gab bzw. gibt es eine Reihe engagierter Bürger, die sich über solche (grundstücks-) technischen Aspekte hinaus aus grundsätzlichen Erwägungen gegen einen Golfplatz aussprechen. Einer der Sprecher der Bürger, Leo Vanecek (ehemaliger Stadtverordneter und vielfältig engagierter Naturschützer), führte Interessierte heute durch das potenzielle Golfplatzareal und fasste die Argumente so zusammen:

[1] Ein Golfplatz mache die Nutzung des Areals als Naherholungsgebiet nahezu unmöglich. Zwar behaupteten die Golfplatzbefürworter, der Platz werde Spaziergängern und Radfahrern offen stehen. Beispiele von anderen Orten zeigten aber, dass eine parallele Nutzung durch Golfer und Erholungssuchende für Letztere viel zu gefährlich sei.

Ist ein Golfplatz für Passanten lebensgefährlich?

[2] Gerade in Zeiten des Klimawandels müssten Städte größten Wert auf ihre „Grüne Lunge“ legen, von deren Funktionsfähigkeit die Frisch- und Kaltluftzufuhr abhänge. Das Kasselbachtal als Bindeglied zwischen Linterer Wäldchen und Innenstadt spiele hier eine besondere Rolle.

Der Eppenau-Teil des Kasselbachtales

[3] In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte Leo Vanecek jedoch die Bedeutung der Eppenau als Naturraum und Heimat zahlreicher Tier- und Pflanzenarten. Die Kombination aus einem weitgehend naturbelassenen Bachlauf, Trocken- und Feuchtwiesen, frei sich entwickelnden Gehölzstrukturen sowie einem Wald sei unbedingt schützenswert und müsse genau so erhalten werden. Ein Golfplatz könne niemals den ökologischen Wert haben wie die Eppenau in ihrer jetzigen Gestalt. Das Biotop müsse sich im Zweifel immer den Gesetzmäßigkeiten des Golfbetriebs unterordnen, was unter anderem die Abholzung eines Teils des einzigartigen, urwaldähnlichen Kasselbachbewuchses für die „Driving Range“ mit sich bringen könnte.

In der Eppenau findet sich eine vielfältige Flora und Fauna.


Mittwoch, 12. September 2018

Köberle zieht positive Bilanz seiner Landkreistour

Eine „mehr als positive“ Zwischenbilanz seiner bisherigen Tour durch den Landkreis zieht CDU-Landratskandidat Michael Köberle. Er hat sich vorgenommen, bis zum Wahltag alle 116 Ortsteile der Städte und Gemeinden im Kreis Limburg-Weilburg zu besuchen. Jetzt, wo er in 85 und damit mehr als der Hälfte aller Dörfer und Städte war, sagt der vierfache Familienvater aus Eschhofen: „Es hat sich gelohnt und es lohnt sich immer noch“, denn sein Motto sei „Lieber mit den Leuten reden als über sie.“ Bei jedem Ortsteilbesuch lerne er sehr viel über die jeweiligen Probleme, aber auch die Vorzüge und die Schönheit der einzelnen Teile des Landkreises. Besonders beeindrucke ihn dabei das ehrenamtliche Engagement so vieler Bürger, das er als Landrat noch weiter fördern wolle.

Erfreut zeigt sich der Landratskandidat auch darüber, dass er mit seinem Wahlprogramm offenbar richtig liege, denn auf dessen zentrale Themen werde er immer wieder angesprochen. „Die Leute fragen, wie es mit dem ländlichen Raum bei der derzeitigen demographischen Entwicklung weitergehen kann.“ Köberles Antwort: „Wenn wir die soziale und technische Infrastruktur ausbauen, dann bleiben unsere Dörfer und Städte auf Dauer liebens- und lebenswert.“ Unter „Infrastruktur“ versteht der Christdemokrat dabei unter anderem ausreichend Haus- und Fachärzte, ein flächendeckendes hochwertiges Mobilfunknetz und schnelles Internet, gut ausgebaute Schulen und nicht zuletzt das meist ehrenamtliche Netz der Vereine, Selbsthilfegruppen und vor allem auch der Feuerwehren.

CDU-Landratskandidat Michael Köberle. Der vierfache Familienvater aus Eschhofen ist 52 Jahre alt, Diplom-Ingenieur und leitet den Bereich "Betriebsmanagement" des Hessischen Rundfunks. Dort trägt er Personalverantwortung für rund 200 Mitarbeiter, darunter 30 Auszubildende.

Sonntag, 9. September 2018

Fleissige Freidemokraten: Verkehrskreisel, Frauenparkplätze, Homepage, Sicherheit

Die Stadtverordnetensitzung am Dienstag kommender Woche wird sehr stark liberal dominiert sein, hat die FDP doch gleich vier Anträge eingereicht.

Darum geht es:

- Der Magistrat soll untersuchen, ob und wann auf Basis der Verkehrsuntersuchungen für die Erschließung des OBI-Baumarkt an die B 8 die beiden Ampelkreuzungen vor Lindenholzhausen (EDEKA und Kreuzung Richtung Eschofen) entfallen und durch Kreisverkehre ersetzt werden könnten.

- Der Neumarkt soll bis zu seiner Neugestaltung im Sommer ab 20:00 Uhr und im Winter ab 18:00 Uhr als Frauenparkplatz ausgewiesen werden.

- Der Magistrat wird gebeten, in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanz-Ausschusses über den aktuellen Status der Umgestaltung/Modernisierung der Homepage der Stadt zu informieren sowie einen schriftlichen Projektplan mit Meilensteinen und Kostenblöcken vorzulegen. Dieser Projektplan soll vor allem Module enthalten, wie weitere Online-Antragstellung oder Angebote eines Bürgerbüro-Online.

- Der Magistrat wird gebeten, in einer Sondersitzung des Haupt- und Finanzausschuss durch Prof. Schmelz die konkreten Vorschläge vorzustellen, die auf Basis der von der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung zum Sicherheitsgefühl in Limburg durchgeführten Umfrage erstellt werden. In dieser Sitzung soll der Leiter der Umfrage, Herr Prof. Schmelz, die Endfassung der Ergebnisse, die Handlungsvorschläge und Kommentare der Bürger erläutern.

Donnerstag, 6. September 2018

Schardt-Sauer: Im Zweifel für die Pressefreiheit

Die Antwort des Magistrats auf ihre Anfrage in der vergangenen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung betreffend „rechtliche Auseinandersetzungen mit Presseorganen“ habe sie nicht überzeugt, erklärte die FDP-Fraktionsvorsitzende Marion Schardt-Sauer. Der Magistrat habe die uneingeschränkte Unterstützung der FDP-Fraktion, wenn er gegen Inhalte vorgehe, die nach seiner Einschätzung gegen Gesetze verstoßen oder extremistisch seien. Auch eindeutige Falschmeldungen müsse der Magistrat natürlich nicht widerspruchslos akzeptieren.

„Doch kontroverse Auffassungen über Sachverhalte zu konfliktträchtigen Themen sollten nicht mit Hilfe von Anwaltskanzleien oder gar Gerichten gelöst werden“, so Schardt-Sauer. „Hier plädiere ich im Zweifel für die Pressefreiheit“, sagte die FDP-Kommunalpolitikerin. 

Irritiert habe sie in der ausführlicheren schriftlichen Antwort des Magistrats, dass es Überlegungen in der Verwaltung gebe, die Aufnahme in den Presseverteiler und die Beantwortung von Anfragen an die Pressestelle nur noch dann zu ermöglichen, wenn die Anerkennung des Pressekodex‘ vorliege oder die journalistische Tätigkeit nicht nur ein Hobby, sondern Beruf sei bzw. zum Einkommen beitrage. „Wieso soll eine journalistische Tätigkeit weniger wert sein, wenn sie nicht zum Einkommen beiträgt und wie will die Verwaltung herausfinden, ob eine journalistische Tätigkeit zum Einkommen beiträgt oder nicht?“, fragt Schardt-Sauer. Sie hoffe, dass diese Überlegungen schnell zu den Akten gelegt und nicht weiterverfolgt werden, erklärte die FDP-Politikerin.

Quelle: FDP Limburg


Samstag, 1. September 2018

Heues Hotel an der Pusteblume? Hoteliers warnen vor Konsequenzen

Der Stadtverwaltung ist es gelungen, ihren umstrittenen Plan durchzusetzen, den Standort Innenstadt weitgehend aufzugeben und rund 130 Arbeitsplätze in einen der Mundipharma-Glastürme auf der Dietkircher Höhe zu verlagern. Auch wenn der Magistrat als für Gewerbeansiedlungen zunächst einmal nicht-öffentlich tagt, haben mindestens zwei Stadträte (so heißen die Mitglieder des Magistrates) hier auf Limblog durchblicken lassen, dass es ganz konkrete Investitionspläne für den bald ehemaligen Rathausstandort an der Pusteblume geben soll: ein Hotel werde dort in Kürze entstehen und den bislang nicht gedeckten Bedarf an Übernachtungskapazitäten nun endlich abdecken.

Dass es einen solchen nicht gedeckten Bedarf gibt, bezweifeln aber die, welche sich berufsmäßig seit Jahren oder - in dem meisten Fällen - Jahrzehnten in diesem Metier tummeln. Die ansässigen Hoteliers (in den meisten Fällen handelt es sich um alteingessene Familienunternehmen) warnen vor Überkapazitäten, Hotelschließungen und dem Verlust an Arbeitsplätzen und Gewerbesteuereinnahmen für die Stadt.

Deshalb haben sie sich diese Woche mit einem offenen Brief an die Verantwortlichen gewendet, den wir hier im Wortlaut wiedergeben:

Herrn Bürgermeister Dr. Marius Hahn
Herrn Ersten Stadtrat Michael Stahnke
Herrn Stadtverordnetenvorsteher Michael Köberle
An die Fraktionsvorsitzenden aller Parteien
An die Damen und Herren Pressevertreter


Offener Brief

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie planen, „grünes Licht“ zu geben für den Umbau / Neubau eines Hotels im bisherigen Rathausgebäude.

Die Auslastung der Hotels in Limburg lässt einen zusätzlichen Mitbewerber in dieser Größenordnung nicht mehr zu, ohne Schließungen nach sich zu ziehen.

Möchten Sie die Verantwortung tragen, wenn einige kleine und mittelständische, besonders inhabergeführte Hotels, aufgrund fehlender Auslastung, schließen müssen, weil den Unternehmen die betriebswirtschaftliche Grundlage entzogen wird? Arbeitnehmer werden ihren Arbeitsplatz verlieren, Gewerbesteuer wird fehlen, Investitionen werden ausbleiben,...

Selbstverständlich sind dies nur wirtschaftliche Interessen, aber da stehen auch Menschen und Bürger dieser Stadt dahinter.

Wir als Limburger Hoteliers und teilweise sehr alteingesessene Unternehmen sprechen uns dagegen aus.

Bitte überdenken Sie Ihre Entscheidung, auch damit der Synergieeffekt mit der Josef-Kohlmaier-Halle für bestehende Limburger Hotels erhalten bleibt.

Wir freuen uns auf ein gemeinsames Gespräch.

Unterzeichnete Hotels / Unternehmer
Hotel Martin – Stefan Martin
Hotel Zimmermann – Dieter Zimmermann
Hotel zur Eisenbahn – Oscar Brethouwer
VIENNA HOUSE EASY - Nicole Menne
Hotel Frankfurter Hof – Dirk Fischer
Hotel Montana – Frank Schilling
Dom Hotel – Klaus Rohletter
Pension Tafelspitz – Karl-Werner Held