Dienstag, 15. Oktober 2019

Bürgermeisterwahl 2021: Wen schickt die CDU ins Rennen (Teil 7: Andreas Hofmeister)

Die nächste Bürgermeisterwahl rückt näher, sie wird im Frühsommer 2021 stattfinden. Es ist davon auszugehen, dass die hiesige CDU die Schmach der Niederlage von 2015 wettmachen und möglichst bald wieder das Stadtoberhaupt stellen möchte. Aber wer soll für die Christdemokraten antreten? Limblog stellt in loser Folge mögliche Kandidaten vor. Heute: Andreas Hofmeister

Andreas Hofmeister ist 39 Jahre alt, er wohnt in Bad Camberg, wo er auch aufgewachsen ist. Nach Abitur (Tilemannschule) und Wehrdienst nahm er in Frankfurt ein Ingenieursstudium auf, das er 2005 als Diplom-Ingenieur mit der Fachrichtung Verfahrenstechnik abschloss. Andreas Hofmeister war in seiner Kindheit und Jugend begeisterter Turner und er hält sich bis heute mit Ausdauersport fit (Schwimmen, Radfahren, Laufen inkl. Halbmararathons).

Nach dem Studium führte sein Berufsweg direkt in die Politik. Er war Büroleiter des Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Willsch sowie Geschäftsführer der CDU Limburg-Weilburg und ist seit 2014 Mitglied des hessischen Landtages.

Dort hat er sich innerhalb weniger Jahre einen exzellenten Ruf als fleißiger und sachkundiger Parlamentarier erworben. Er ist Sprecher der CDU im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst, als Mitglied des Innenausschusses sportpolitischer Sprecher der CDU und Vorsitzender des Unterausschusses für Heimatvertriebene, Aussiedler, Flüchtlinge und Wiedergutmachung. Last, but not least: er kickt in der Landtagself.

Hofmeister winken mittel- bis langfristig hohe Positionen in der Landespolitik. Das Limburger Rathaus könnte dennoch ein lohnendes Ziel für ihn sein - frei nach dem griechischen Geschichtsschreiber Plutarch, der Cäsar in den Mund gelegt hat: „Lieber Erster in Gallien als Zweiter in Rom.“ Denn ein Amt wie das des Bürgermeisters von Limburg eröffnet Gestaltungsmöglichkeiten, wie sie die Zwänge der Wiesbadener Ministerialbürokratie nie zulassen würden. Kommunalpolitische Erfahrung hat er jedenfalls zuhauf, ist er doch seit langen Jahren Mitglied des Kreistages und der Camberger Stadtverordnetenversammlung.

Stärken: extrem gute Vernetzung in der Landespolitik, sympathisches Auftreten, hohes Ansehen in Kreis und Land, Fleiß, trotz jungen Alters große politische Erfahrung, versierter Kommunalpolitiker, in der CDU sehr beliebt

Schwäche: keine Berufserfahrung außerhalb der Politik, keine Erfahrung in der Limburger Stadtpolitik

Andreas Hofmeister, MdL (Foto: CDU Limburg-Weilburg)

Bürgermeisterwahl 2021: Wen schickt die CDU ins Rennen? (Teil 6: Manuel Barfuss)

Die nächste Bürgermeisterwahl rückt näher, sie wird im Frühsommer 2021 stattfinden. Es ist davon auszugehen, dass die hiesige CDU die Schmach der Niederlage von 2015 wettmachen und möglichst bald wieder das Stadtoberhaupt stellen möchte. Aber wer soll für die Christdemokraten antreten? Limblog stellt in loser Folge mögliche Kandidaten vor. Heute: Manuel Barfuss

Manuel Barfuss ist 38 Jahre alt, verheiratet und Vater eines kleinen Sohnes. Er wohnt in und stammt aus Eschhofen, wo er auch aufgewachsen ist, bezeichnet sich selbst aber als halben Eschhöfer und halben Mühlener. Barfuss zählt zu der in der Politik viel zu seltenen Gattung der Handwerker und Unternehmer. Er ist Ofen- und Luftheizungsbaumeister und betreibt gemeinsam mit seinem Bruder und seinem Vater in dritter Generation einen Familienbetrieb. Er schätzt die Freiheit des Selbständigen und die Kreativität des Kachelofenbauers, der Kunden immer wieder neu das Erlebnis beschert, ihre Wohnung mit einer einzigartigen Wärmequelle auszustatten.
Für den Kachelofenbau setzt Manuel Barfuss sich auch überregional als Vorstandsmitglied der bundesweit agierenden ADK (Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Kachelofenwirtschaft e.V) ein. Ziel des Vereins ist, den Kachelofenbau bekannter zu machen und Nachwuchs für dieses Berufsfeld zu werben.

Manuel Barfuss war und ist in Eschhofen vielfältig engagiert. Er ist Mitglied mehrerer Ortsvereine und leidenschaftlicher Fan der Handballer des TV. In der zweiten Mannschaft des VfL zeigte der Fußballer Barfuss mehr Einsatz als Talent, so dass sein Lieblingsverein Schalke 04 nicht auf ihn aufmerksam wurde. Anhaltendes Verletzungspech zwang ihn dann mit 27, die Karriere zu beenden und auf die Suche nach einem neuen Betätigungsfeld zu gehen.

Er landete in der Kommunalpolitik. 2009 trat Manuel Barfuss in die CDU ein, seit 2011 ist er Mitglied des Ortsbeirates und der Stadtverordnetenversammlung. Er ist Sprecher der CDU-Ortsbeiratsfraktion, stellvertretender Vorsitzender der Stadtverordnetenfraktion und engagiert sich vor allem in den Bereichen Stadtentwicklung und Bau, wo er seine berufliche Kompetenz einbringt. Daneben vertritt Barfuss mit Nachdruck die Interessen seines Stadtteils Eschhofen. Er zählt zu den wenigen Rednern, deren Wortbeiträge im Stadtparlament sich durch Kürze und eine klare Sprache auszeichnen. Um den heißen Brei herumzureden, ist nicht seine Sache.

Was viele nicht wissen: Manuel Barfuss ist seit seiner Kindheit ein großer Fan des hessischen Autobauers Opel und stolzer Besitzer eines Opel Senator (Baujahr 1990).

Stärken: Handwerksmeister und Unternehmer, Fleiß, Bodenständigkeit, Offenheit, sympathisches Auftreten, klare Sprache

Schwächen: sind keine bekannt. Falls Limblog-Leser welche kennen, bitten wir um Mitteilung per PN.

Manuel Barfuss: Unternehmer, Handwerksmeister - und demnächst Bürgermeister? (Foto: privat)

Freitag, 11. Oktober 2019

Bürgermeisterwahl 2021: Wen schickt die CDU ins Rennen? (Teil 5: Volker Höhler)

Die nächste Bürgermeisterwahl rückt näher, sie wird im Frühsommer 2021 stattfinden. Es ist davon auszugehen, dass die hiesige CDU die Schmach der Niederlage von 2015 wettmachen und möglichst bald wieder das Stadtoberhaupt stellen möchte. Aber wer soll für die Christdemokraten antreten? Limblog stellt in loser Folge mögliche Kandidaten vor. Heute: Volker Höhler

Volker Höhler ist 43 Jahre alt, mit der Mitinhaberin eines traditionsreichen Limburger Dienstleistungsunternehmens verheiratet und Vater von drei Kindern. Aufgewachsen in Villmar hat er sich schon in der Jugend sehr stark nach Limburg orientiert, als er die Tilemannschule besuchte und sein politisches Engagement bei der hiesigen Jungen Union startete. Die Liebe machte ihn dann vor zwanzig Jahren endgültig zum Wahl-Limburger. 

Höhler ist Jurist und leitet als Ministerialrat das Justiziariat (in der Privatwirtschaft würde man sagen: die Rechtsabteilung) des hessischen Umweltministeriums. In dieser Funktion ist er für diejenigen Rechtsfragen zuständig, die alle Fachabteilungen des Ministeriums betreffen, zum Beispiel solche aus dem Verwaltungsrecht, dem Zuwendungsrecht, dem Vergabe-. und Vertragsrecht sowie dem Kosten-, Datenschutz- und Informationsrecht. Er arbeitet also an einer zentralen Schnittstelle des Ministeriums.

Seine Freizeit verbringt Höhler natürlich am liebsten mit seiner Familie, er interessiert sich aber auch (obwohl kein Jäger) sehr für den Wald und das (Rot-) Wild und hält sich mit Funktionalem Training fit. Zudem ist er regelmäßig auf einer ganz besonderen Bühne zu sehen: Als einer der (ehrenamtlichen) Zeremoniare kümmert er sich um den Ablauf der Feier des sonntäglichen Hochamts im Dom, er schaut, dass alles dafür Erforderliche an seinem Platz ist, auch die dafür nötigen Personen, und hilft ihnen, wo es nötig ist. Neben den "normalen" Gottesdiensten im Dom besucht er ebenso gerne wie regelmäßig die Alte Lateinische Messe in der Annakirche.

Volker Höhler hat seit seiner Jugend mit sehr großem Erfolg ganz unterschiedliche Funktionen in der Jungen Union und der CDU ausgeübt. Er war Mitglied des Kreistages und sitzt seit 2017 im Ortsbeirat Limburg-Kernstadt. Seine Arbeit in diesem Gremium zeichnet sich durch stringente und sachliche Argumentation sowie große Offenheit gegenüber den Argumenten Andersdenkender aus. Höhler engagiert sich außerdem in der Werte-Union, einer Vereinigung von Christdemokraten, die sich für ein konservatives und wirtschaftsliberales Profil der Unionsparteien einsetzen.

Stärken: sympathisch, Führungserfahrung, Verwaltungserfahrung, kennt die Sorgen und Nöte eines Familienunternehmens, sehr gut in den Landesministerien vernetzt, guter Zuhörer, Offenheit, Fleiß

Schwächen: Bekanntheitsgrad zwar ganz gut, aber noch ausbaufähig

Bereiten die CDU-Oberen gerade Volker Höhlers Bürgermeisterkandidatur vor? (Foto: privat)

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Bürgermeisterwahl 2021: Wen schickt die CDU ins Rennen? (Zwischenfazit)

Die nächste Bürgermeisterwahl rückt näher, sie wird im Frühsommer 2021 stattfinden. Es ist davon auszugehen, dass die hiesige CDU die Schmach der Niederlage von 2015 wettmachen und möglichst bald wieder das Stadtoberhaupt stellen möchte. Aber wer soll für die Christdemokraten antreten? Nachdem Limblog in den vergangenen Tagen vier mögliche Kandidaten vorgestellt hat, ist es an der Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen.

Die Porträts der "Big Four" der Limburger CDU (Stadtverbandsvorsitzender Christian Wendel, Stadtverordnetenvorsteher Stefan Muth, Fraktionsvorsitzender Dr. Christopher Dietz und Erster Stadtrat Michael Stanke) sind auf außergewöhnlich großes Interesse der Leserschaft gestoßen. Offenbar wollen die Leute mehr über "ihre" Kommunalpolitiker erfahren, denen sie in der Zeitung, im Internet, beim Einkaufen, im Sportverein, auf der Kirmes und sonstwo ständig begegnen. Dafür sprechen jefenfalls nicht nur die guten Klickzahlen der Beiträge, sondern auch die zahllosen positiven Rückmeldungen, die auf allen möglichen Wegen digital und analog bei Limblog eingegangen sind.
Dass jedoch einer der vier bislang Porträtierten Bürgermeisterkandidat wird, ist aus unserer Sicht eher unwahrscheinlich. Michael Stanke hat dem Vernehmen nach eine erneute Kandidatur längst ausgeschlossen, Christian Wendel sieht seine politische Zukunft wohl eher in der Landespolitik und sowohl Stefan Muth als auch Dr. Christopher Dietz scheinen mir ihrer derzeitigen beruflichen Situation mehr als zufrieden. Aber wer weiß?

Das führt zu der Frage, welche Anforderungen die Christdemokraten überhaupt an einen Kandidaten stellen. Es düften zwei sein. Er muss die Wahl gewinnen können (also ein guter Kandidat sein) und er muss die Stadt mindestens sechs Jahre lang gut führen können (also ein guter Verwaltungschef sein). Was es bedeutet, wenn ein Kandidat sich im Wahlkampf blendend inszeniert, anschließend als Bürgermeister aber die hohen Erwartungen nicht erfüllen kann, erleben wir gerade.

Ein guter Kandidat sollte sich mit den zentralen Themen der Limburger Politik auskennen und Domstadt-Stallgeruch mitbringen, gleichzeitig aber nicht zu sehr in den tagesaktuellen Politikbetrieb involviert sein. Er muss in der Lage sein, eine glaubwürdige Alternative zur Politik und vor allem auch zum Auftreten des derzeitigen Amtsinhabers darzustellen. Dazu ist es natürlich erforderlich, dass er "mit de' Leut kann", sympathisch wirkt und ein Mindestmaß an rhetorischen Fähigkeiten mitbringt. Auch ein wenig Bekanntheit kann sicher nicht schaden.

Ein guter Verwaltungschef braucht eine gute Ausbildung, Führungserfahrung und Stressresistenz. Dass man nur Bürgermeister werden kann, wenn man Verwaltungserfahrung hat, ist sicher falsch - und der derzeitige Amtsinhaber zeigt, dass es möglicherweise sogar nicht zielführend ist, wenn ein Bürgermeister in seinem Leben außer Schule, Hochschule und öffentlichem Dienst wenig von der Welt gesehen hat. Möglicherweise wäre es sogar ganz gut, das Limburger Rathaus einmal einem erfahrenen Praktiker aus der Privatwirtschaft anzuvertrauen.

Zusammengefasst bedeutet das: Die Limburger CDU sucht einen Kandidaten, der sich mit Limburg auskennt, "gut rüberkommt" und eine vorzeigbare berufliche Vita hat. Wer das sein könnte, werden wir in den kommenden Tagen und Wochen weiter zu ergründen versuchen. Dabei wollen wir nun auch einen Blick in die zweite und dritte Reihe der Christdemokraten werfen, was nicht abschätzig gemeint ist, denn auch außerhalb des Rampenlichts hat die Limburger CDU interessante Persönlichkeiten am Start.

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Bürgermeisterwahl 2021: Wen schickt die CDU ins Rennen? (Teil 4: Michael Stanke)

Die nächste Bürgermeisterwahl rückt näher, sie wird im Frühsommer 2021 stattfinden. Es ist davon auszugehen, dass die hiesige CDU die Schmach der Niederlage von 2015 wettmachen und möglichst bald wieder das Stadtoberhaupt stellen möchte. Aber wer soll für die Christdemokraten antreten? Limblog stellt in loser Folge mögliche Kandidaten vor. Heute: Michael Stanke

Michael Stanke ist 44 Jahre alt und verheirateter Familienvater. Er wohnt in Offheim, wo er auch aufgewachsen ist. Der studierte Politikwissenschaftler und Historiker begann seine berufliche Karriere im hessischen Umweltministerium, wo er zuletzt als Leiter des Referates „Grundsatzfragen der Energiepolitik“ tätig war, bevor ihn die Stadtverordnetenversammlung 2010 mit großer Mehrheit zum Ersten Stadtrat wählte. In dieser Funktion leitet er gemeinsam mit dem Bürgermeister die Stadtverwaltung. 

Seine Amtsführung zeichnet sich durch gewissenhafte Detailarbeit, große Sachkenntnis und Fairness gegenüber allen Parteien aus. Einen eindrücklichen Beweis für Stankes fachliche und charakterliche Eignung lieferte seine Wiederwahl 2016: damals stimmten über alle Parteigrenzen hinweg 43 von 44 Stadtverordneten dafür, dass er weitere sechs Jahre die Rolle des zweiten Mannes im Rathaus einnehmen sollte.

Dass Bürgermeister und Erster Stadtrat die Stadtverwaltung ohne erkennbare Reibungen und Reibereien führen, ist alles andere als selbstverständlich, denn 2015 bei der Bürgermeisterwahl waren sie noch Konkurrenten. Dr. Marius Hahn setze sich mit 53% knapp gegen Stanke durch. Es spricht für beide, Sieger und Verlierer, Hahn und Stanke, dass es ihnen seit fast drei Jahren gelingt, den heftigen Wahlkampf des Jahres 2015 hinter sich gelassen zu haben und derart kollegial zusammenzuarbeiten.

In seiner Freizeit widmet sich Stanke neben seiner Familie zum Einen dem American Football (er ist Fan der Greenbay Packers) und zum Anderen dem Fahrradfahren. Im Gegensatz zu vielen anderen Politikern redet er nicht nur über den Klimawandel, sondern setzt die „Verkehrswende“ im täglichen Leben um: auch bei vielen beruflichen Terminen sieht man ihn mit dem Fahrradhelm unter dem Arm.
Stärken: Fleiß, Sachkenntnis, Fairness, Offenheit, überparteiliches Ansehen , Ehrlichkeit, Unbestechlichkeit

Schwäche: zu sachorientiert und ehrlich, um einem Eskimo einen Kühlschrank zu verkaufen. Im Wahlkampf 2015 wurde ihm das zum Verhängnis, als er auf einen Gegner stieß, der den gesamten Polarkreis nicht nur mit Kühlschränken, sondern auch mit Klimaanlagen ausstattete.

Spoiler Alert: gewöhnlich gut informierten CDU-Kreisen zufolge hat Stanke frühzeitig mitgeteilt, für eine weitere Bürgermeisterkandidatur nicht zur Verfügung zu stehen.

Limburgs Erster Stadtrat Michael Stanke will 2021 nicht wieder als Bürgermeisterkandidat antreten (Foto: CDU Limburg)

Dienstag, 8. Oktober 2019

Schiede: Die Pressemitteilung der Sicherheitsbehörden im Wortlaut

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt ermitteln gegen einen 32-jährigen syrischen Staatsangehörigen aus dem Landkreis Offenbach, der dringend verdächtig ist, am 07.10.2019 gegen 17.18 Uhr auf der Schiede in Limburg einen LKW entwendet zu haben, wobei er den Fahrer des LKW gewaltsam aus der Fahrerkabine gezogen haben soll. Zum Einsatz einer Waffe soll es hierbei nicht gekommen sein. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fuhr der Tatverdächtige sodann mit dem LKW wenige Meter, bis er im Bereich einer Kreuzung ungebremst auf vor ihm stehende Kraftfahrzeuge auffuhr. Durch den Aufprall wurden sieben PKW und ein Kleintransporter zusammengeschoben. Hierbei wurden insgesamt acht Insassen der Kraftfahrzeuge und der Tatverdächtige selbst leicht verletzt. Der Tatverdächtige wurde unmittelbar am Tatort durch mehrere Beamte der Bundespolizei, die sich zufällig in Tatortnähe aufhielten, festgenommen und an die Einsatzkräfte der Polizei übergeben. Der Tatverdächtige wird heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt. 

Im Zuge der umgehend eingeleiteten Ermittlungen wurden der LKW sowie die beteiligten Fahrzeuge sichergestellt. Diese werden derzeit kriminaltechnisch untersucht. Darüber hinaus wurden bereits gestern zwei Wohnungen im Landkreis Offenbach und im Landkreis Limburg-Weilburg durchsucht. Hierbei wurde Beweismaterial (u.a. Mobiltelefone und USB Sticks) sichergestellt.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern derzeit an. Insbesondere zum Tatmotiv können derzeit noch keine Angaben gemacht werden; es wird in alle Richtungen ermittelt.
Sachdienliche Hinweise sowie Foto- und Filmaufnahmen zu dem Vorfall werden über Limburg@polizei-hinweise.de oder jede Polizeidienststelle entgegengenommen.

Schiede

Aufgrund diverser Nachfragen teilen wir mit: wir beteiligen uns an keinerlei Spekulationen zum Schiede-Unglück und werden nur offizielle Mitteilungen der Sicherheitsbehörden publizieren. Abgesehen davon wird Limblog heute pausieren.

Wir sind in Gedanken bei den Verletzten und wünschen Ihnen alles Gute und baldige Genesung. Ein großer Dank geht an die vielen (oft ehrenamtlichen) Helfer von den Rettungsdiensten, der Feuerwehr und der Polizei.